Palaver statt Prävention

Seit Jahren fragen Zuständige andere Zuständige: Was tun gegen Islamismus?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Bundeswehr-Einsatz in Syrien führt gewiss zur islamistischen Radikalisierung in Deutschland. Noch mehr junge Menschen lernen ihr Land hassen - und einige werden versuchen, es zu bekämpfen.

Am Dienstag begann im Münchner Lenbach Palais eine zweitägige Tagung des »Bayerischen Präventions- und Deradikalisierungsnetzwerkes«. Die CSU-Landesregierung verweist Beifall erheischend auf ein »umfangreiches Maßnahmenbündel«, das sie geschnürt hat. Innenminister Joachim Herrmann, Sozialministerin Emilia Müller, Justizminister Winfried Bausback und Kultusminister Ludwig Spaenle versprachen unlängst, die Kompetenzen ihrer Häuser zu vereinen.

Das alles klingt gut - und kaschiert nur fahrlässiges Versagen bei der Präventionsarbeit. Spätestens seit 2001 weiß man um die wachsenden Gefahren, die von gewaltbereiten Kräften ausgehen, die den Islam pervertieren. Seit Jahren wird in Deutschland eine nationale Präventionsstrategie samt tragfähigen Konzepten gefordert. Die Innenminister von Bund und Ländern haben bereits 2005 eine entsprechende Projektgruppe beschlossen, um in einem »ganzheitlichen Bekämpfungsansatz im Zusammenwirken von Polizei,...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 463 Wörter (3370 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.