Der Krisenmodus stumpft ab

Simon Poelchau über die negative Reaktion der Börsen auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Geldschleusen weiter zu öffnen

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Wer hätte das gedacht: Die Europäische Zentralbank öffnete am Donnerstag weiter den Geldhahn, verlängerte ihr Anleihenkaufprogramm um mindestens sechs Monate, erweiterte die Bandbreite der kaufbaren Anleihen und erhöhte den Negativzins für Einlagen bei ihr von 0,2 auf 0,3 Prozent. Und was machen die Börsen? Sie rutschen erst mal ab. Der Deutsche Aktienindex gab um mehr als 3,5 Prozent nach. Die Börse in Frankreich ebenso.

Noch vor einem Jahr hätten die Broker auf dem Parkett bei solch einer Entscheidung zumindest verhalten in die Hände geklatscht. Doch offenbar hatten sie sich von der EZB am Donnerstag mehr erwartet. Etwa vielleicht, dass die Notenbänker das Volumen ihres Kaufprogramms von derzeit 60 auf monatli...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 350 Wörter (2365 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.