Conterganhersteller hortete Daten über Opfer

Was wollte die Firma Grünenthal mit Akten zu Familienverhältnissen oder Versicherungen der Geschädigten?

  • Von Elke Silberer, Aachen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Unterlagen mit hochsensiblen Daten von Opfern des Contergan-skandals lagerten über Jahre beim Hersteller des Schlafmittels, das die Missbildungen verursacht hatte. Das wirft viele Fragen auf

Betroffene sprechen von einem Skandal: 161 Aktenordner gefüllt mit sehr persönlichen Informationen von Conterganopfern haben jahrelang im Archiv des Pharmaunternehmens Grünenthal in Aachen (Nordrhein-Westfalen) gelegen - also bei jenem Unternehmen, das mit seinem Schlafmittel Missbildungen bei Tausenden Kindern verursacht hat. Betroffene wie Andreas Meyer stellen die Frage: Was hatten Unterlagen mit persönlichen Daten zu seinen familiären Verhältnissen, zu seiner Versicherung oder zu Details seiner Schädigung bei Grünenthal zu suchen? Mittlerweile sind die Akten an die Conterganstiftung überführt. Die Stiftung hat jetzt einiges aufzuarbeiten.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Verhältnisse in der Contergan-stiftung in den 1970er Jahren: Die aufgetauchten Unterlagen sind die Handakten von Herbert Wartensleben. Der war damals Leiter der medizinischen Kommission und entschied maßgeblich mit, wer als Conterganopfer anerkannt wurde...

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