Jörg Mebus, Hannover 07.12.2015 / Sport

Angriff und Rückzug vom DOSB

Präsident Alfons Hörmann kritisiert Bundespolitiker, will aber doch deren Förderung

Nach dem Olympia-Aus von Hamburg hat Präsident Alfons Hörmann die DOSB-Mitglieder in Hannover hinter sich vereint. Dennoch stehen dem deutschen Sport schwierige Jahre bevor.

Am Ende des Tages, der so triumphal für ihn verlaufen war, bekam Alfons Hörmann wohl doch noch Angst vor der eigenen Courage. Er habe »Menschen oder Wegbegleiter nicht beschädigen«, sondern die Dinge nur »offen ansprechen« wollen, sagte der DOSB-Präsident am Ende der 12. Mitgliederversammlung in Hannover, auf der er sich mit einer flammenden Grundsatzrede die Rückendeckung der Delegierten gesichert hatte. Hörmann legte sich allerdings auch mit den mächtigsten Politikern des Landes an, die dies in den anstehenden Verhandlungen über die Neuordnung der Spitzensportförderung nicht vergessen dürften. Nach dem Aus der Hamburger Olympiabewerbung ist dies immerhin das Kernthema des kommenden Jahres.

Gegenüber dem anwesenden Thomas de Maizière trat Hörmann mit extrem breiter Brust auf, er rang dem Bundesinnenminister sogar ein schmerzhaftes Dementi ab. Finanzminister Wolfgang Schäuble kritisierte er in seiner Rede für dessen unmittelbar na...

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