Weg da, jetzt kaufe ich!

Ein umstrittener Pharmamanager ersteigert das Unikat-Album der Rapper vom Wu-Tang Clan

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das neue Album des Wu-Tang Clan gibt es nur in einer Ausführung. Ersteigert hat es der meist gehasste Mann der USA. Die Absicht des Clan, mit ihrer Aktion, eine Debatte über den Wert der Musik anzustoßen, ist dennoch richtig.

Sie wollten gegen die Inflationierung des Musikkonsums durch Streamingdienste protestieren und Musik wieder zu einem Kunstgegenstand machen. Doch damit ging die stilprägende Hip-Hop-Formation Wu-Tang Clan ein riskantes Spiel ein. Denn gegen Inflationierung hilft nur Verknappung und Exklusivität. Jetzt zeigt sich, dass das Wagnis wohl zu groß war.

Im März 2014 hatten sie angekündigt, ihr neues Album als Unikat nur auf einem einzigen Tonträger herauszubringen. »Once Upon a Time in Shaolin« sollte zunächst in Museen, Galerien und auf Musikfestivals wie ein Kunstartefakt ausgestellt werden. Zu hören bekamen Medien sowie Interessierte nur einen 13 Minuten langen Auszug. Später sollte das Album per Auktion an einen reichen Fan verkauft werden. »Wir werden ein Kunstwerk herausbringen, wie es noch nie jemand in der Musikgeschichte getan hat«, sagte der Wu-Tang-Rapper RZA dem US-Magazin »Forbes«. Auf ihrer Homepage begründete die Band ihr ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 604 Wörter (4013 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.