Martin Kröger 12.12.2015 / Berlin / Brandenburg

LAGeSo: Gibt es für Geflüchtete 
eine Todesschlange?

Bundesregelung treibt Mitarbeiter der Berliner Landesbehörde zur Verzweiflung und verschärft Wartesituation weiter

Ein Passus des Asylbewerberbeschleunigungsgesetzes führt dazu, dass es täglich offenbar rund 800 Vorsprachen im Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in der Turmstraße in Berlin-Moabit gibt. Nur 200 Menschen können tatsächlich bearbeitet werden.

Erneut bildeten sich am Freitag Warteschlangen vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSO) in der Turmstraße in Berlin-Moabit. Inzwischen stehen jedoch immerhin Zelte zur Verfügung, weshalb die Flüchtlinge nicht mehr unter freiem Himmel zwischen den Wartegittern stehen müssen. Dass sich trotz in Aussicht gestellter Verbesserungen so viele Menschen um einen Termin bemühen, hat auch mit einem Passus des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes zu tun, den die Bundesregierung vor einiger Zeit verabschiedet hat.

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