3 Jahre - 90 000 Schusswaffentote

Was sich in den USA seit dem Massaker an Schulkindern in Newtown änderte

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Anlässlich des dritten Jahrestags des Blutbads an der Sandy-Hook-Grundschule in den USA haben Angehörige der Opfer von Amokläufen noch einmal auf schärfere Waffengesetze gedrungen.

An diesem Montag vor drei Jahren senkte sich vormittags Nacht über Newtown (Connecticut): Der 20-jährige Adam Lanza erschießt seine Mutter und fährt mit deren Wagen sowie drei auf sie gemeldeten Feuerwaffen zur Grundschule im Stadtteil Sandy Hook. Dort feuert er auf Kinder, erschießt in elf Minuten zwölf Mädchen und acht Jungen zwischen sechs und sieben Jahren, sechs Frauen und zuletzt sich selbst.

Nach dem Amoklauf geht ein Aufschrei durch die USA, und es wird eine Verschärfung der weltweit laxesten Schusswaffengesetze gefordert. Barack Obama bezeichnet den 14. Dezember 2012 als »schlimmsten Tag meiner Präsidentschaft«, ist entschlossen zu mehr Schusswaffenkontrollen und beruft eine Sondereinheit unter Vizepräsident Joe Biden. Die soll Vorschläge erarbeiten, wie der Seuche in den USA, wo 320 Millionen »firearms« in »49 Prozent aller Haushalte« im Umlauf sind, beizukommen und im Kongress das Nötige zu verabschieden sei - »binnen eines ...


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