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US-Notenbank Fed hebt Leitzins leicht an / Wirtschaftswissenschaftler sind sich über die Auswirkungen uneins

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit der Anhebung des US-Leitzinses um 0,25 Prozent geht die Ära des billigen Geldes ihrem Ende entgegen. Märkte und Ökonomen bleiben aber gelassen.

Am Mittwochabend schrieb Janet Yellen Wirtschaftsgeschichte. Ohne lange zu zögern sagte die Chefin der US-Notenbank Fed, den einen Satz, auf den alle seit Monaten gewartet hatten: »Der Offenmarktausschuss hat beschlossen, den Leitzins zu erhöhen.« Damit endet ein Jahrzehnt, in dem der US-Leitzins nur eine Richtung kannte – und zwar nach unten. Seit sieben Jahren lag er historisch niedrig bei 0 bis 0,25 Prozent. Nun ging es vorsichtig nach oben. Die Fed erhöhte ihn um 0,25 auf 0,25 bis 0,5 Prozent.

»Diese Maßnahme ist das Ende einer außergewöhnlichen, sieben Jahre langen Periode«, sagte Yellen, in der der Zinssatz nahe Null gehalten worden sei, »um der Wirtschaft zu helfen, sich von der schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression zu erholen«. Diese Hilfe braucht die US-Wirtschaft offenbar nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt sei in den ersten neun Monaten des Jahres vermutlich im Schnitt um 2,25 Prozent gestiegen und die Arb...

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