Die verlorene Kindheit

Bildungsrauschen

  • Von Lena Tietgen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Durchbruch kam mit der Kinderladenbewegung in den 1970er Jahren der BRD: Fortan durfte, vielmehr sollte das Kind spielend die Welt kennenlernen. Diese Freiheit wird seit den schlechten Ergebnissen deutscher Schüler bei den PISA-Studien vor gut 15 Jahren immer mehr beschnitten. Nun steht das Fordern von Leistung im Mittelpunkt. Das Kind wird zunehmend als zukünftiger Arbeitnehmer gesehen, sein Potenzial als erwartbare Kompetenz bewertet. Unter Leistungsdruck gesetzt und mit Pathologisierung bedroht, wird das Kind erneut einer Disziplinierung ausgesetzt.

Mittlerweile aber mehren sich die Stimmen, die sich kritisch mit der Normierung und den als krankhaft gedeuteten Verhaltensweisen von Kindern auseinandersetzen. Eine ist die des Pädagogen Martin Textor. In seinem Kita-Handbuch führt er auf kindergartenpaedagogik.de aus: »Um schon kleine Abweichungen von der ›no...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 386 Wörter (2825 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.