»Der Fußball in Syrien ist tot«

Spielen im Krisengebiet

  • Von Pirmin Closse
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die syrische Fußballliga spielt einfach weiter. Auch nach vier Jahren des Bürgerkriegs, des Terrors und der Bomben messen sich die besten Teams des Landes Woche für Woche, um am Ende der Saison ihren Meister zu küren. Doch der Schein trügt. Denn wie in vielen Krisengebieten der Erde haben Krieg und Terror den Sport in Wahrheit weitestgehend aus dem Alltag verbannt.

»Der Fußball in Syrien ist tot«, sagte Mohammed Jaddou der britischen Zeitschrift »WorldSoccer«. Jaddou war einst Kapitän des syrischen U 17-Nationalteams, mit dem er sich Anfang 2015 für die Weltmeisterschaft in Chile qualifizierte. Noch vor Turnierbeginn flüchtete Jaddou jedoch aus seiner Heimat. »Als wir uns qualifiziert haben, habe ich versucht, alles zu vergessen und zu verdrängen«, erzählt er: »Aber es ging nicht....


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