USA: Obdachlosenelend steigt mit Wirtschaftsaufschwung

Amnesty-Schätzung: Ein Prozent der Bevölkerung ohne festen Wohnsitz / Fast 50 Millionen US-Amerikaner leben in Armut / Wohnraummangel oft politisch gewollt

Die USA sind auch ein Land der Armut: Fast 15 Prozent der Amerikaner leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine der Folgen ist steigende Obdachlosigkeit - nach Schätzungen sind dort Millionen Menschen ohne festen Wohnsitz.

578.000 Obdachlose zählte das US-Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung im Januar 2014 im ganzen Land. Doch die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen, Amnesty International ging 2011 von bis zu 3,5 Millionen Betroffenen landesweit aus, was knapp einem Prozent der US-Bevölkerung entspricht.

Obdachlosigkeit bleibt eines der drängendsten Probleme in den Vereinigten Staaten: 46,7 Millionen Menschen leben landesweit in Armut - das sind rund 15 Prozent der Bevölkerung eines Staates, der doch gerade einen langen Wirtschaftsaufschwung hinter sich hat. Aber von diesem Aufschwung profitieren finanziell im weniger Menschen.

Als »Konzentrationslager ohne Mauern« beschreibt Polizist Deon Joseph den Stadtteil Skid Row im Herzen von Los Angeles. 2000 bis 11.000 Obdachlose leben hier auf 54 Straßenblocks. Inmitten eines »Basars für Drogen« müssten die Leute versuchen, ihre Sucht hinter sich zu lassen. »Methamphetamin, Crack ode...

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