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Grenzen verschieben und überwinden

Der Kathrin-Buhl-Preis geht an einen Verein, der in Nordkorea Gehörlose unterstützt und an den Arbeitskreis Jenaplan-Pädagogik

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Verein Zusammen-Hamhung, der sich in Nordkorea für Gehörlose einsetzt und der Arbeitskreis Jenaplan-Pädagogik wurden mit dem entwicklungspolitischen Kathrin-Buhl-Preis ausgezeichnet.

»Wir können Grenzen verschieben und überwinden, wenn wir dazu bereit sind, das, was wir kennen in Frage zu stellen, neue Perspektiven zu entwickeln und den Mut zu haben, etwas zu riskieren, an uns zu glauben und uns neu zu erfinden.« Das was Gastrednerin Miriam Camara an ihrer eigenen Biografie als Tochter eines guineischen Vaters und einer deutschen Mutter beschrieb, passt gut auf die beiden Gewinner des Kathrin-Buhl-Preises 2015.

Dass sich Grenzen überwinden lassen, wurde bei der Preisvergabe am 14. Dezember im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung eindrucksvoll unterstrichen. Selbstverständlich gehören Behinderte formal zur Gesellschaft, in der sie leben, aber wie sieht es real mit der Teilhabemöglichkeit aus? Selbst in einem reichen Land wie Deutschland liegt da vieles im Argen, wie dann erst in Nordkorea?

Auf die Idee gehörlosen Menschen ausgerechnet in Nordkorea Unterstützung zukommen zu lassen, kam der gehörlose Berliner ...


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