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Von Linksregierung bis Neuwahl

Nach Spaniens Parlamentswahl werden die Varianten neu berechnet

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Wahl hindert die Rechten erneut zu regieren und ermöglicht eine Linksregierung nach portugiesischem Vorbild.

Das Zweiparteiensystem in Spanien ist, wie es vorhergesagt wurde, am Sonntag beerdigt worden. Zwei neue Parteien haben es aufgemischt. Hervorzuheben ist die linke Podemos (Wir können es), die aus dem Stand mit fast 21 Prozent einen großen Sprung ins Parlament machte. Die rechten Ciudadanos (Bürger) erzielten mit knapp 14 Prozent einen Erfolg, blieben aber weit hinter den Erwartungen zurück. Alle Prognosen sahen sie auf dem dritten und manche sogar auf dem zweiten Rang. Wieder einmal zeigte sich, dass linke Parteien gern unterschätzt und rechte überschätzt werden. Eine Konstante in Spanien.

Der große Verlierer ist die ultrakonservative Volkspartei (PP). Offiziell zwar die am meisten gewählte Formation, stürzte die PP von Regierungschef Mariano Rajoy von knapp 45 Prozent - womit sie eine absolute Mehrheit hatte - auf knapp 29 Prozent ab. Der Linksruck zeigt sich daran, dass die Stimmen nicht bei den Ciudadanos des jungen PP-Abtrünnigen Al...


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