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Erdogan drängt junge Kurden in die Militanz

Konfliktparteien liefern sich schwere Gefechte im Südosten der Türkei / Westliche Staaten schweigen

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Lage in vielen Städten im kurdischen Südosten der Türkei ist dramatisch: Beschuss von Wohnvierteln durch die Armee, Straßenkämpfe, Razzien, Versorgungsnotstände.

Die türkische Armee geht immer schonungsloser gegen kurdische Ortschaften vor. Angeblich geht es gegen bewaffnete Angehörige der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), tatsächlich werden ganze Städte mit staatlichem Terror überzogen. Wohnviertel werden ohne Rücksicht auf Zivilisten mit Panzern und schweren Waffen beschossen, teilweise sogar mit Flugzeugen.

Ankara tut somit genau das, was der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad vorwirft und weshalb er das militärische Eingreifen der internationalen Gemeinschaft und die Einrichtung einer Flugverbotszone fordert, um Zivilisten vor staatlichem Terror zu schützen.

Inzwischen steigen die Opferzahlen dramatisch an. Seit Mittwoch, berichtet AFP, seien als Folge »der jüngsten Großoffensive der Türkei gegen die PKK« innerhalb weniger Tage 102 PKK-Kämpfer getötet worden, dazu zwei Soldaten und fünf Zivilisten. Allerdings sind dies Anga...


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