Werbung

Tausende protestieren gegen Erdogans Krieg

Düsseldorf: Rund 15.000 wegen Bürgerkrieg gegen die Kurden auf der Straße / Protest auch gegen EU-Deal mit Erdogan-Regime zur Abwehr der Geflüchteten

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...

Berlin. Tausende Menschen haben am Samstag in Düsseldorf gegen den Krieg der türkischen Regierung gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten des Landes sowie gegen die zur Abwehr von Geflüchteten eingegangene EU-Kooperation mit dem islamistischen Regime in Ankara protestiert. Laut WDR sprach die Polizei von 15.000 Teilnehmern. Es kursierten aber auch deutlich niedrigere Zahlen.

Derzeit befänden sich mindestens 200.000 Menschen aus den Gebieten der Ost- und Südosttürkei auf der Flucht vor »staatlichem Terror«, sagte ein Sprecher der Organisatoren des Protestes. Ihre Städte würden seit Monaten von der türkischen Armee belagert. Menschen würden ermordet, Häuser beschossen sowie Wasser-, Strom- und Telefonleitungen gekappt.

Auf Flugblättern wurde auch die Europäische Union für den mit autoritär agierenden Präsident Recep Tayyip Erdogan vereinbarten Aktionsplan zu Bewältigung der Flüchtlingskrise kritisiert. Damit gehe die EU »einen Deal mit dem Staat ein, der zu den größten Urhebern der Flüchtlingskrise zählt«. Die Türkei habe durch ihre Unterstützung von dschihadistischen Gruppen wie der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) und der Al-Nusra-Front sowie mit der Bekämpfung der kurdischen Selbstverwaltungen in den Grenzgebieten den Bürgerkrieg in Syrien maßgeblich mit befördert, hieß es.

Die Demonstranten forderten ein Ende der Gewalt in den kurdischen Gebieten der Türkei und den Erhalt der Selbstverwaltungsstrukturen. Zudem verlangen sie erneut die Abschaffung des PKK-Verbots und die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan. Die PKK ist in Deutschland seit 1993 als terroristische Vereinigung verboten. Aufgerufen zu der Demonstration hatten unter anderem der Europäische Rat für Frieden und Demokratie »Abdem«, das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurden in Deutschland und die Kurdische Frauenbewegung in Europa. epd/nd

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen