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Jörg Meyer über zu wenig Personal im öffentlichen Dienst

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In Zeiten gesellschaftlicher Krisen gehört es zur medialen Normalität, dass Interessengruppen versuchen, die Anliegen ihrer Klientel zu platzieren. Wenn also ein schwerer Terroranschlag irgendwo geschieht, fordert irgendein Unionspolitiker eine Verschärfung irgendeines Sicherheitsgesetzes hier. Und wenn auf dem Spielplatz der A2-Raststätte Bottrop Süd ein kleines Mädchen von einer Schaukel fällt, fordert irgendein Unionspolitiker die Verschärfung irgendeines Sicherheitsgesetzes - meist erfolgreich.

Doch es kann passieren, dass politische Forderungen etwas mit der Realität zu tun haben. Der Deutsche Beamtenbund machte am Wochenende vor dem Hintergrund anhaltend hoher Flüchtlingszahlen und Überlastung der Behörden einen Personalbedarf von 180 000 Stellen geltend, um den Laden am Laufen und die KollegInnen am Atmen zu halten. Diese Forderung ist im Kern weder neu noch ideologisch. Wer jüngst versucht hat, einen Pass zu bestellen, sich innerhalb einer Großstadt umzumelden oder gar Asyl zu beantragen, der oder die weiß, wie sehr der öffentliche Dienst in den letzten Jahren bluten musste. Wenn jetzt also anhand eines akut auf den Nägeln brennenden Beispiels eine altbekannte Gewerkschaftsforderung laut wird, könnten darauf bitte endlich Taten folgen. Die Sicherheitsgesetze zu verschärfen geht doch auch ganz einfach.

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