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Schwimmen für Obst

In Australien werden Aborigine-Kinder in einem Modellversuch mit ungewöhnlichen Maßnahmen von der Straße geholt

  • Von Barbara Barkhausen, Sydney
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fitzroy Crossing ist ein einsamer Fleck. Viele Aborigine-Kinder und Jugendliche sind auf die schiefe Bahn geraten. Um die Jugendlichen positiv abzulenken, öffnet nun das Schwimmbad mitten in der Nacht.

Es ist Mitternacht in Fitzroy Crossing im Nordwesten Australiens. Trotz der späten Stunde hat es noch immer um die 30 Grad, die heiße Luft ist drückend. Es ist Freitagabend, die Stimmung im Ort aufgedreht. Tags zuvor wurde Sozialhilfe ausgezahlt, viele der Einwohner, meist Aborigines, haben ihre wenigen Dollar in Alkohol investiert. Lautes Stimmengewirr und Musik schallt aus vielen Häusern.

Zur gleichen Zeit treffen sich auf den dunklen Straßen des Ortes die Jugendlichen. Nicht nur Teenager, sondern auch kleinere, teils erst neun- und zehnjährige Kinder sind auf der Straße und starren Besucher mit großen, dunklen Augen an. »Die Kinder fühlen sich sicherer auf der Straße als zu Hause«, sagt Aaron Jacobs. Er managt das lokale Schwimmbad in Fitzroy Crossing, ein 1500-Seelenort in den Kimberleys in Westaustralien, in dem überwiegend Aborigines leben. Fitzroy Crossing ist weit weg von allem - knapp 400 Kilometer östlich von Broome und 2500 ...


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