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Keine Ruhe auf der Balkanroute

Neue Hindernisse stoppen den Andrang der Flüchtlinge kaum / Täglich ziehen 3000 Menschen nach Europa

  • Von Thomas Roser, Belgrad
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die kühleren Temperaturen haben die Zahl der Flüchtlinge auf der Balkanroute seit Anfang Dezember etwas verringert. Doch der Andrang bleibt insgesamt groß: Es ist auch die Angst vor Europas Abschottung, wegen der sich viele Menschen inzwischen nun auch mitten im Winter auf den Weg machen.

Glitzernde Lichterketten künden auch im orthodoxen Serbien von nahenden Festtagsfreuden. Doch Neujahrs- oder Weihnachtsgefühle kommen bei den jungen Männern mit den Stoppelbärten, die sich in einer kleinen Zeltsiedlung unweit des Belgrader Busbahnhofs an Kaffee und Tee wärmen, nicht auf.

In Griechenland habe ihn die Polizei ausgeraubt und fünf Tage ins Gefängnis gesteckt, berichtet in dem von Freiwilligen und privaten Spendern getragenen Durchgangslager Miksaliste mit müdem Blick der Algerier Yakub. Danach sei er sechs Tage lang durch Mazedonien über die Eisenbahnschienen bis zur serbischen Grenze gelaufen. Er hoffe in Deutschland oder Polen Arbeit und...


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