Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Fahrcard: BVG schaltet Lesegeräte in Bussen ab

Die aktuell in rund 900 Bussen installierten Geräte befänden sich in einer Testphase, heißt es von Seiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Vor wenigen Wochen habe sich herausgestellt, dass sie Daten auf die Karten schrieben. »Dies ist nicht vorgesehen und nicht von uns beabsichtigt. Wir haben deshalb den Hersteller sofort aufgefordert, diesen Fehler schnellstmöglich zu beheben«, sagt Sprecher Markus Falkner. Dies sei in Arbeit, vorübergehend sollten die Geräte abgeschaltet werden, was wegen der großen Zahl der Fahrzeuge erst in zwei bis drei Tagen abgeschlossen werden könne. Der Fahrgastverband IGEB hatte die Speicherung von Wegedaten auf den elektronischen Abo- karten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) aufgedeckt. Der Verbund hatte seit Einführung der »Fahrcard« behauptet, eine Datenspeicherung sei »weder technisch noch organisatorisch« möglich. »Die genannten Daten werden übrigens nur auf der Karte gespeichert, eine Weiterleitung geschieht nicht«, betont Falkner. Eine Speicherung oder Nutzung durch uns oder Dritte sei also ausgeschlossen. Dasselbe gelte für die Geräte der Fahrkartenkontrolleure. nic

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln