Hilfsorganisation: 2015 »tödlichstes Jahr« im Mittelmeer

Mindestens 19 Geflüchtete vor türkischer Küste ertrunken / Wintereinbruch verschlechtert die Situation der Flüchtlinge dramatisch

Vor der türkischen Küste sind neun Menschen ertrunken. Fünf werden noch vermisst. Mit dem Winter wird die Flucht nach Europa gefährlicher, doch auch in den Lagern rund um Syrien ist die Lage bedenklich.

Bei der Flucht über das Mittelmeer sind im vergangenen Jahr 3771 Menschen ums Leben gekommen - und damit mehr als je zuvor binnen eines Jahres. »2015 war das tödlichste Jahr für Migranten und Flüchtlinge, die versucht haben, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen«, sagte der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Joel Millman, am Dienstag in Genf.

Unter den Bootsflüchtlingen auf dieser Route gab laut IOM 492 Todesfälle mehr als 2014. Allerdings flohen 2015 mit rund einer Million Menschen auch beinahe fünfmal so viele wie im Jahr zuvor über das Mittelmeer. Insgesamt erreichten 2015 auf diesem Weg laut IOM 1 004 356 Flüchtlinge Europa.

Mehr als zwei Drittel der Todesfälle habe es auf der Route durch das zentrale Mittelmeer gegeben. Sie werde vor allem von Menschenschmugglern benutzt, die von der Küste Libyens aus operieren.

Weltweit kamen 2015 laut IOM 5350 Menschen auf verschiedenen Fluchtwege...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: