Ratlos nach Horrornacht

Bundesjustizminister Maas: In Köln zeigte sich eine neue Form »organisierter Kriminalität«

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach den massiven Silvester-Übergriffen in Köln und Hamburg beginnt die Ursachenforschung. Auf einer Krisensitzung verabredeten Stadt und Polizei neue Sicherheitskonzepte.

Aus einer Gruppe von 1000 Männern, die laut Zeugen und eingesetzten Polizisten wie Nordafrikaner oder Araber aussahen, wurden in der Silvesternacht in Köln junge Frauen offenbar massiv sexuell belästigt, erniedrigt, beraubt und bestohlen. Mindestens eine Frau sei vergewaltigt worden, hieß es. Zuvor hatte die spätere Tätergruppe Raketen und Böller rücksichtlos in die Menschenmenge vor dem Hauptbahnhof geschossen.

Ähnliches passierte in der Silvesternacht auch in Hamburg und in einem einzelnen Fall in Stuttgart. Für Bundesjustizminister Heiko Maas handelt es sich bei diesen Straftaten um eine »neue Dimension organisierter Kriminalität«. Doch Christian Pfeiffer, langjähriger Chef des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und einstiger Justizminister des Bundeslandes, widerspricht dieser Einschätzung. Sie werde der Dimension des Problems nicht gerecht.

»Das waren nicht nur organisierte Diebesbanden, dafür sind 1000 M...

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