Sprache der Bilder

Aljonna und Klaus Möckel über Dans Bilder

Klaus Möckels »Hoffnung für Dan« erschien 1983. Das Thema war neu in der DDR-Literatur: der schonungslose Bericht einer Mutter über das Leben mit einem behinderten Kind. Das Buch, das sofort einen großen Leserkreis ansprach, beruhte auf den leidvollen Erfahrungen von Klaus und Aljonna Möckel mit ihrem 1966 geborenen Sohn Dan. Durch eine frühkindliche Hirnschädigung taubstumm und nicht fähig, die Zeichensprache zu erlernen, war und blieb Dan in jeder Beziehung ein schwieriges Kind. Die Eltern gaben die Hoffnung für ihn niemals auf. Berechtigt, wie sich erwies.

Inzwischen lebt und arbeitet Dan seit langem in einer geschützten Einrichtung. Die Wochenenden und den Urlaub verbringen die Eltern mit ihm. Bis heute können sie sich nur durch wenige Gesten mit Dan verständigen. Er lebt in einer eigenen, nahezu hermetischen und geräuschlosen Welt, die ihm niemand zu erklären vermag. Er kennt keine Musik, keine Kunst oder Literatur, kann sein...


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