Was eine Brille im Lager bedeutete

Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald erhält eine neue Dauerausstellung - im April ist Eröffnung

Seit neun Monaten wird die Dauerausstellung zum KZ Buchenwald überarbeitet. Im April soll die neue Schau eröffnet werden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Darstellung des »Systems Buchenwald«.

Zerbrochene Brillen, ein selbst gefertigter Herz-Anhänger oder ein transportabler Galgen: Die neue Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen zeigt Einzelschicksale und dringt tief in das System des Nationalsozialismus ein. Die überarbeitete und vergrößerte Schau bei Weimar wird am 17. April eröffnet.

Auf 1400 Quadratmetern lege die neue Ausstellung den Schwerpunkt auf das Lager als Teil der »NS-Volksgemeinschaft« und auf die einzelnen Opfergruppen, sagte Historiker der Rikola-Gunnar Lüttgenau der dpa. Die neue Ausstellung koste zwischen drei und vier Millionen Euro, die sich Bund und das Land Thüringen teilten.

Rund vier Jahre Arbeit steckten in der neuen Ausstellung »Buchenwald 1937-1945«, so Lüttgenau. »Es wird wohl die letzte Ausstellung sein, an der Überlebende wie der Häftlingsbeirat mitgearbeitet haben.« Für diese Gruppe sei es sehr wichtig, dass sich kommende Generationen mit dem Lager und dem Sch...

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