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Empörung über Pjöngjangs Atombombentest

UN-Sicherheitsrat berät Konsequenzen

Pjöngjang. Nordkorea hat nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich eine Wasserstoffbombe gezündet und damit weltweit Empörung ausgelöst. Atomexperten bestätigten am Mittwoch nach Erdbebenmessungen einen Atombombentest. Sie bezweifelten aber angesichts der begrenzten Sprengkraft, dass tatsächlich eine Wasserstoffbombe detonierte. Der UN-Sicherheitsrat war am Abend zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen, um Konsequenzen zu beraten. Die nordkoreanischen Medien jubelten, mit der Erprobung einer Wasserstoffbombe »in der perfektesten Weise« habe sich die Volksrepublik in die Reihe der Atommächte gestellt. Die USA, Südkorea und Japan reagierten empört auf die »Provokation«, China zeigte sich überrascht. Russland sprach von einer schweren Verletzung des Völkerrechts. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) forderte, die internationale Gemeinschaft müsse »entschlossen und deutlich« reagieren. Agenturen/nd Seiten 4 und 7

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