Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Arschloch« löst Debatte über Netz-Anonymität aus

CDU-Generalsekretär Tauber verteidigt drastische Reaktion auf Facebook-Pöbler / SPD-Vize Stegner: Anonyme Hetze ist nicht schutzwürdig

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Berlin. Darf man pöbelnde Hass-Trolle im Internet »Arschloch« nennen? Und muss etwas gegen den Missbrauch der Anonymität für Hetze in Sozialen Netzwerken unter Phantasienamen getan werden? Eine verbal drastische Reaktion des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber hat nun eine neue Debatte über das Recht auf Anonymität im Internet entfacht.

Der SPD-Vize Ralf Stegner sagte, die oft in Sozialen Netzwerken anzutreffende Pose, »man wird doch noch sagen dürfen«, mit der auch »angebliche Meinungsunfreiheit beklagt« werde, sei »ausgemachter Mumpitz«. Der Sozialdemokrat verwies darauf, »dass Anonymität im Netz notwendig in Diktaturen ist, um sich zu schützen. In unserer Demokratie sollte man hingegen echten Namen und Gesicht zeigen, wenn man an der freien Meinungsäußerung teilhaben will«. Stegner weiter: »Der Missbrauch der Anonymität für Hetze unter Phantasienamen, für Kampagnen von Rechtspopulisten gegen Demokraten ist nicht schutzwürdig, schon gar nicht, wenn die Strafbar...Der SPD-Vize Ralf Stegner sagte


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.