Gerettet, missachtet, ausgewiesen

Ärzte-Organisation sieht sich in Italien bei der Hilfe für Flüchtlinge am Ende ihrer Möglichkeiten

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Lage der Flüchtlinge in italienischen Erstaufnahme- und Verteilzentren wird immer prekärer. Organisationen schlagen Alarm.

«Mit uns nicht». So kann man die Position der Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) zusammenfassen, die beschlossen hat, die Arbeit im Erstaufnahmelager im sizilianischen Pozzallo aufzugeben. Unter den gegebenen Umständen, so heißt es in einer Erklärung, sei eine konkrete Hilfe für Flüchtlinge und Asylsuchende nicht mehr möglich.

Seit Monaten schon prangert Ärzte ohne Grenzen die Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung in Pozzallo im Süden Siziliens an. Stefano di Carlo, Missionschef von MSF in Italien, erklärt, dass die Bedürfnisse der Hilfesuchenden nicht mehr im Vordergrund stehen. «Trotz unserer fortlaufenden Forderungen besteht die konkrete Gefahr, dass die prekären und wenig würdevollen Bedingungen, unter denen Flüchtlinge und Migranten hier aufgenommen werden, auch in Zukunft Realität bleiben werden.» Konkret benennt die humanitäre Organisation die permanente Überfüllung, die mangelnde Information über die Gesetzeslage und den n...

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