»Wachstum muss leiser werden«

Am Flughafen Frankfurt am Main schreitet der Ausbau voran, doch die Kritiker geben nicht auf

  • Von Sabine Ränsch, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Flughafen von Frankfurt am Main wächst weiter, das umstrittene dritte Terminal soll in sechs Jahren stehen. Die juristischen Auseinandersetzung über den Ausbau sind aber noch lange nicht vorbei.

Südlich der Start- und Landebahnen am Flughafen von Frankfurt am Main (Hessen) wird ein riesiges Loch gebuddelt. Dort, wo das umstrittene dritte Terminal in sechs Jahren stehen soll, wird die Erde fünf Meter tief ausgebaggert. Im Minutentakt fahren Lastwagen den Erdaushub weg, 5000 Kubikmeter jeden Tag.

Nach jahrelangem Streit hatten die Arbeiten für Terminal 3 im Herbst begonnen. Der Betreiber Fraport investiert 2,5 Milliarden bis drei Milliarden Euro, um dort von 2022 an jährlich zusätzlich rund 14 Millionen Passagiere abfertigen zu können. Die Kapazitäten in den beiden bestehenden Terminals reichten dann nicht mehr aus, hatte die AG argumentiert.

Zwei Tage vor Weihnachten begrüßte Fraport den 60-millionsten Passagier des Jahres 2015. Vorstandsmitglied Anke Giesen erinnerte daran, dass die 50-Millionen-Marke erst elf Jahre zuvor gefallen war. »Mit nun erstmals 60 Millionen Passagieren stoßen wir abermals in eine neue Dimens...


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