Regierung will Migranten Wohnsitz vorschreiben

SPD-Chef: Sonst ziehen alle Asylbewerber in die Großstädte / Grünen-Politiker Beck: Das ist völkerrechtlich unzulässig / Pro Asyl: Parteien überbieten sich bei Forderungen nach restriktiven Maßnahmen

Berlin. Die Bundesregierung prüft die nächste Gesetzesverschärfung gegen Flüchtlinge - eine Wohnortpflicht für anerkannte Asylbewerber. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Dabei müsse aber »eine besonders sorgfältige Prüfung der Verhältnismäßigkeit erfolgen«, heißt es demnach in dem Papier. Bisher unterliegen nur Flüchtlinge ohne Anerkennung einer Residenzpflicht, die zudem nach drei Monaten erlischt. Die Residenzpflicht besagt, dass Asylbewerber den ihnen zugewiesenen Wohnort nicht wechseln dürfen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: