Knutfest statt Brenntage

Wie Thüringer Kommunen auf ein Verbot reagieren

  • Von Christian Thiele, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Aus für die sogenannten Brenntage im Land stellt bereits jetzt viele Thüringer vor eine erste Herausforderung: Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum? Seit Jahresbeginn dürfen landesweit Baum- und Strauchschnitt nicht mehr auf Grundstücken verbrannt werden. Kommunen beobachten deshalb, dass es in diesem Jahr mehr Knutfeste gibt, bei denen Christbäume verbrannt werden. Das hat eine dpa-Umfrage ergeben. Zum Beispiel in Dachwig (Kreis Gotha) organisiert die freiwillige Feuerwehr am nächsten Wochenende erstmals ein solches Fest und verweist in ihrer Einladung auf das Verbot von Brenntagen.

Knutfeste gehen auf den St. Knuts-Tag zurück, der am 13. Januar in Schweden gefeiert wird. Er markiert dort das Ende der Weihnachtszeit.

In größeren Städten wie Erfurt werden ausrangierte Bäume von den Entsorgungsfirmen abgeholt. In Heiligenstadt (Kreis Eichsfeld) sammeln Feuerwehr und Pfadfinder die Tannen und Fichten ein, damit sie im ...


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