Nicht nur »Mein Kampf« verliert Urheberrecht

Streit um Tagebuch der Anne Frank

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit dem Ablauf des Urheberrechts von »Mein Kampf« diskutiert halb Deutschland darüber, wie viel Hitler-Propaganda wir brauchen. Dabei verliert dieser Tage auch ein Buch sein Urheberrecht, das es definitiv wert ist, gelesen zu werden.

Darf man das lesen? Muss man das lesen? Ist die kommentierte Ausgabe nicht sowieso schon ausverkauft? Sollten Lehrer das Buch nicht öfter im Schulunterricht behandeln? Ist es eine Anleitung zum Hass oder Warnung vor neuzeitlichen Hassenden? Lesen Kinder es nicht sowieso im Netz? Oder beschert der Hype dem Buch nicht gerade jene Öffentlichkeit, die ihm die letzten Jahrzehnte zum Glück verwehrt blieb?

Seit Wochen diskutieren Medien und Politik über Hitlers »Mein Kampf«. Darüber, wie oft, durch wen und wie stark kommentiert die Propagandaschrift 70 Jahre nach dem Tod des Diktators gelesen werden muss, um heutige und damalige Rassisten zu verstehen. Dabei gibt es ein Buch, das über die Folgen von Rassismus und Nationalismus viel ehrlicher, eindringlicher und schonungsloser Auskunft gibt – und das ganz ohne Kommentierung.

Dass sowohl Hitlers »Mein Kampf« als auch das »Tagebuch der Anne Frank« ihr Urheberrecht am selben Tag verlore...

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