Ist Rolf Z. Doppelmörder?

Anwälte sehen Parallelen zwischen den Morden an Burak Bektas und Luke Holland

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bald vier Jahre ist es her, dass der 22-jährige Burak Bektas auf offener Straße vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen wurde. Nun fordern die Eltern der Getöteten und deren Anwälte Ermittlungen der Bundesanwaltschaft.

Bald vier Jahre ist es her, dass der 22-jährige Burak Bektas auf offener Straße vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen wurde. Der Täter kam wortlos, zückte die Waffe, schoss und ging wieder. Bis heute konnten Polizei und Staatsanwaltschaft den Täter nicht ausfindig machen.

Im September 2015 wurde der 31-jährige Engländer Luke Holland in Neukölln durch einen Schuss in den Bauch getötet. Es gab keine Augenzeugen, jedoch hatte jemand Rolf Z. mit einer Waffe auf der Straße gesehen. Die Polizei fand sie in der Wohnung von Z. »Es war die Tatwaffe«, bestätigt Onur Özata. Er vertritt Hollands Eltern Rita und Philip. Z. sitzt in U-Haft und bestreitet die Tat.

»Es gibt eine Verbindung zwischen den beiden Fällen«, sagt Mutter Rita. Sie ringt sichtlich mit der Fassung. »Er wurde erschossen, weil er Englisch sprach«, sagt sie und hält ein Foto ihres Sohns hoch. Auch der Vater ringt mit der Fassung und fordert intensive Ermittlungen. »Vie...


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