Dresden-Preis 2016 für US-Whistleblower

Dresden. Der mit 10 000 Euro dotierte Dresden-Preis geht in diesem Jahr an den US-amerikanischen Whistleblower Daniel Ellsberg. Das gaben der Verein Friends of Dresden Deutschland und die Klaus Tschira Stiftung aus Heidelberg am Montag bekannt. Damit werde dessen Mut als »Urvater der Whistleblower« gewürdigt, der andere wie Edward Snowden inspiriert habe. Ellsberg hatte 1971 die »Pentagon-Papiere« enthüllt, in denen die US-Regierung die Vorgeschichte des Vietnamkrieges und ihre Entscheidungsprozesse dokumentiert. Er wird den Preis am 21. Februar entgegennehmen. dpa/nd

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