2.000 sagen »Leipzig bleibt Rot«

Demonstration gegen rechte Krawalle in Connewitz / Demokratieforscher: Pegida schafft dafür den »Möglichkeitsraum« / Ruf nach Rücktritt von Verfassungsschutz-Präsident

Berlin. Einen Tag nach dem rechten Überfall auf den linken Stadtteil Connewitz haben in Leipzig rund 2.000 Menschen unter dem Motto »Fight back! Rechte Strukturen zerschlagen!« demonstriert. Der Zug führte durch den für seine linke Szene bekannten Stadtteil Connewitz und die angrenzende Südvorstadt. Am Montagabend hatten mehr als 200 Neonazis und Hooligans das Viertel Connewitz überfallen. Sie warfen Pyrotechnik und zertrümmerten die Schaufensterscheiben zahlreicher Geschäfte. Die Polizei ermittelt gegen 211 Verdächtige wegen besonders schweren Landfriedensbruchs.

Sachsens Linkspartei hatte die rechten Krawalle als den »schwersten Nazi-Überfall in Connewitz seit der Wende« bezeichnet. Bereits in den 90er Jahren war der alternativ geprägte Stadtteil Ziel zahlreicher rechter Aufmärsche und Attacken. Die Linkspartei warf nun vor allem der CDU vor, über Jahrzehnte diese alternative Kultur als Feindbild etabliert zu haben, da das Leipz...

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