Pegidas Hass auf die Pressefreiheit

Blog-Projekt Augenzeugen.info soll rechte Übergriffe auf Journalisten dokumentieren / DJV: Politik ignoriert wachsende Zahl der Attacken / Fachgespräch im Medienausschuss des Budnestags

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie steht es um die Pressefreiheit im Land? Nicht besonders gut, nimmt man die ständigen Übergriffe auf Reporter zum Maßstab. Ein Projekt des Deutschen Journalistenverbands will diese nun dokumentieren.

Wie steht es um die Pressefreiheit im Land? Nicht besonders gut, nimmt man die beinahe wöchentlichen Meldungen von Übergriffen auf Journalisten zum Maßstab. Erst am Montag wurde in Leipzig am Rande des Legida-Jahrestages eine MDR-Info Reporterin attackiert. Nach Angaben des Senders wurde der Kollegin erst das Mobiltelefon aus den Händen und anschließend ins Gesicht geschlagen – verbale Anfeindungen inklusive.

Letztere sind Journalisten, die über Pegida-Aufmärsche und deren Ableger berichten, inzwischen gewohnt, doch auch körperliche Übergriffe häufen sich. Redner der rassistischen Bündnisse motivieren ihre Zuhörer geradezu zu solchen Angriffen auf das viel gescholtene Feindbild »Lügenpresse«. Anders lassen sich die Worte von Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling am Montag auf Leipziger Legida-Demo kaum interpretieren. »Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverr...

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