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Differenzieren als Gebot der Stunde

Wie Thüringen auf die Übergriffe von Köln reagiert

  • Von Sebastian Haak, Jena
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach den Übergriffen von Köln in der Silvesternacht lautet das Gebot der Stunde: differenzieren. In Thüringen mahnt die rot-rot-grüne Landesregierung ebenso dazu wie eine Gruppe Syrer, die am Mittwoch in Jena auf die Straße gegangen ist.

Die jungen Männer hielten Schilder hoch, auf denen stand: »2016 - Syriens Kinder hungern« oder »Kein Stellvertreterkrieg in Syrien«. Die jungen Deutschen, die den Syrern geholfen haben, diese kleine Demonstration anzumelden, waren schon sichtlich genervt, dass die Übergriffe von Köln so sehr das überdecken, worauf die Syrer in Jena eigentlich aufmerksam machen wollten. Doch Köln ist eben ein Wendepunkt im Umgang Deutschlands mit der Flüchtlingskrise.

Das erfuhren in Jena auch die etwa 30 Syrer und ihre deutschen Unterstützer, und das wissen auch die Minister im rot-rot-grünen Kabinett der Thüringer Landesregierung. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE), Landesinnenminister Holger Poppenhäger...


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