Union plant Abschiebelager für Algerier und Marokkaner

Bericht: Geflüchtete aus beiden Ländern sollen wie Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten behandelt werden / Schnellverfahren in Rückführungszentren

Berlin. Die Union plant für Flüchtlinge aus Algerien und Marokko eine Art Sonderbehandlung, die Teile des Asylrechts aussetzt. Nach einem Zeitungsbericht sollen Algerier und Marokkaner wie Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten behandelt und in speziellen Rückführungseinrichtungen untergebracht werden - und zwar schon bevor beide Länder gesetzlich zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden, berichtet die «Welt am Sonntag». Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer seien sich darüber einig.

Asylbewerber aus den beiden nordafrikanischen Ländern sollten nicht mehr auf Kommunen in ganz Deutschland verteilt werden, sondern in speziellen Einrichtungen ein Schnellverfahren durchlaufen und gegebenenfalls direkt abgeschoben werden. Ähnlich wird das bereits bei Flüchtlingen vom Balkan gehandhabt. Allerdings waren Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Albanien und das Kosovo zuvor per Gesetz zu sicheren Herkunf...

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