Undercover in der Notaufnahme

Bericht aus hessischem Privatklinikum offenbart katastrophale Personalmängel

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Wiesbaden
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine Reporterin deckte dramatische Zustände in einer privaten Wiesbadener Klinik auf. Das ruft die Privatisierungskritiker auf den Plan. Forderungen nach Rekommunalisierung werden laut.

Während Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Mitte dieser Woche sichtlich die Segnung der Staatskanzlei durch katholische Sternsinger genoss und der CDU-Abgeordnete Ralf-Norbert Bartelt die Privatisierung der fusionierten Universitätskliniken Gießen und Marburg (UKGM) vor zehn Jahren als »Erfolgsgeschichte« rühmte, hat in der Landeshauptstadt Wiesbaden eine neue öffentliche Debatte über die Nachteile von Klinikprivatisierungen eingesetzt. Auslöser war ein in der vergangenen Woche in der RTL-Sendung »Team Wallraff« ausgestrahlter Bericht, der gravierende Hygienemängel, Engpässe in der Notfallversorgung, Personalmangel und Überlastung in den örtlichen Helios-Dr.- Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) darstellt. Das Material zusammengetragen hatte eine Reporterin, die als unbezahlte Pflegepraktikantin undercover recherchiert und dabei auch mit versteckter Kamera dramatische Zustände zu Tage gefördert hatte.

»Das hat unsere schlimms...

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