Munition vom Ku-Klux-Klan?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das Stuttgarter Landeskriminalamt bereits Anfang Oktober eine Plastiktüte mit Patronen geborgen. Die Tüte ist mit »KKK« beschriftet gewesen.

Ein Jahr lang haben sich Abgeordnete des Stuttgarter Landtages in einem Untersuchungsausschuss die Frage gestellt: Welche Verbindungen hatte die rechtsextremistische Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) in den Südwesten Deutschlands? Auf 997 Seiten haben sie nun abschließend zusammengefasst, was ermittelt werden konnte. Viel ist es nicht.

Zehn Menschen soll der NSU 2001 und 2007 ungebracht haben - neun türkisch- und griechischstämmigen Männer sowie in Heilbronn die Polizistin Michèle Kiesewetter. Bei dem Anschlag wurde auch ihr Kollege Martin A. schwer verletzt. Die Parlamentarier sind sich sicher, die beiden waren Zufallsopfer.

Im Untersuchungsausschussbericht, der noch im Parlament beraten werden mus...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.