Burundis Straßenkinder sterben häufig jung

Die politische Krise und der wiHunger, Kriminalität und Einsamkeit gehören fürrtschaftliche Abschwung erschweren die Lage vieler Teenager zusätzlich

  • Von Sinikka Tarvainen, Bujumbura
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Hunger, Kriminalität und Einsamkeit gehören für Tausende Straßenkinder in Burundi zum Alltag. Die jüngste politische Krise verschlechtert ihre ohnehin hoffnungslose Lage noch weiter.

In seinem noch jungen Leben hat es das Schicksal nicht eben gut gemeint mit Akim Moustafa. »Meine Mutter ist früh gestorben und mein Vater - ein gelähmter Schneider - ist Alkoholiker und vertrinkt sämtliche Einnahmen«, berichtet er. Nach eigenen Angaben ist Akim 14 Jahre, doch augenscheinlich ist er deutlich jünger. Seit vier Jahren lebt er nun schon auf den Straßen von Bujumbura, der Hauptstadt Burundis. »Es ist ein ziemlich schwieriges Leben«, sagt er mit leiser Stimme.

Kinder wie Akim scheinen im Zentrum der Hauptstadt des ostafrikanischen Landes beinahe zum Straßenbild zu gehören. Sie betteln in Parkbuchten, verkaufen Plastiktüten, laufen ziellos durch die Straßen und schlafen nachts auf zusammengefalteten Kartons. Nicht wenige von ihnen sehen aus, als seien sie noch keine zehn Jahre alt. Zumeist tragen sie nur ein paar zerlumpte Kleidungsstücke am Leib, manche haben noch nicht einmal Schuhe an den Füßen. Auch Kleinkinder von ...


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