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Eine Stadt will anders sein

Die Regierung wandelt auf Abwegen, Wrocław indes feiert als Europäische Kulturhauptstadt seine Multikulturalität

  • Von Jirka Grahl, Wrocław
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit einer Stadtperformance, an der 1300 Musiker, Tänzer und Akrobaten mitwirkten, hat Wrocław am Sonntag sein Jahr als Europäische Kulturhauptstadt eingeläutet. Die Stadt gibt sich betont weltoffen.

Ihr Jahr als »Hauptstädter« begann für die Bewohner der niederschlesischen Metropole Wrocław am Sonntagabend mit einem großen Zittern: Zu Tausenden hatten sie sich am Marktplatz eingefunden, um die »vier Geister der Stadt« zu empfangen - Finale eines großen Stadtumzugs anlässlich des Eröffnungswochenendes als Europäische Kulturhauptstadt.

Nach dem Willen des britischen Regisseurs Chris Baldwin hatten sich vier die »Stadtgeister« Multikonfessionalität, Wiederaufbau, Hochwasser und Innovation aus vier Richtungen zum Markt begeben. Doch die mehr als 1300 Musiker, Tänzer, Sänger, Feuerkünstler und Akrobaten kamen mit ihren Wagen kaum durch die überfüllten Gassen der engen Altstadt: Und so froren die Wrocławer bei minus acht Grad am Markt, ehe mit einer guten Stunde Verspätung schließlich die Abschlussshow beginnen konnte, bei der am Ende Engel über den Marktplatz »schwebten« und Federn regnen ließen.

»Przebudzenie« (Erwachen) lau...


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