Abgasskandal: VW bestreitet Jobabbau

EU-Untersuchungsausschuss benennt Mitglieder

Medien melden bis zu 10 000 gefährdete Jobs bei VW. Der vom Diesel-Manipulationsskandal gebeutelte Konzern dementiert.

Wolfsburg. Mit einem Dementi hat der VW-Konzern einen angeblich nahenden Stellenkahlschlag als falsch zurückgewiesen. Das »Manager Magazin« hatte berichtet, der Autobauer wolle seinen Sparkurs noch verschärfen. Damit stünden »weit mehr als 10 000« Arbeitsplätze auf dem Spiel. Schon bis zur Jahresmitte wolle das VW-Management bei der ertragsschwachen Pkw-Kernmarke »massiv« an die Jobs heran. Der Konzern teilte am Donnerstag mit: »Wir weisen diese Meldung strikt zurück. Wir stehen fest zu unserer Stammbelegschaft.«

Auch VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh zog eine rote Linie: Voraussetzung für Teamwork beim gewünschten Sparkurs sei »die Garantie des Unternehmens, dass die Beschäftigung sicher ist und bleibt«. Bei VW genießen rund 120 000 Menschen einen Haustarifvertrag. Es gilt eine Beschäftigungssicherung, die sich bisher automatisch verlängert. Theoretisch könnte sie von Arbeitgeberseite gekündigt werden. Das würde Vorlaufzeiten mi...

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