»Ein unglaublich barbarischer Krieg«

Alp Kayserilioglu über die Lage im Südosten der Türkei, die Bedingungen für kritische Journalisten und die kurdischen Kräfte

Alp Kayserilioğlu lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und politischer Aktivist in Istanbul. Über den Krieg im Südosten der Türkei sprach Ismail Küpeli mit ihm.

Du bist mit anderen Journalisten in den Kriegsgebieten im Südosten der Türkei unterwegs. Was habt ihr genau vor?

Wir haben uns als »Lower class magazine« (LCM) dazu entschieden, in diese Kriegsregion zu reisen und vom Staatsterror gegen die kurdische Bevölkerung und die Ausmaße des Krieges in der Südosttürkei und in Nordkurdistan zu berichten. Wir waren und sind nach wie vor der Meinung, dass die Berichterstattung zu der hier ausufernden Gewalt und Barbarei desolat ist und die desaströsen Bedingungen hier nicht widerspiegelt. Uns haben sich einige freie Journalisten angeschlossen, die aus demselben Interesse in die Region reisen wollten. Wir liefern seit unserer Ankunft regelmäßig Reportagen und Berichte aus unterschiedlichen Teilen der Region.

Wie sehen die Arbeitsbedingungen für kritische Journalisten in der Türkei derzeit aus?

Man braucht gar nicht mehr besonders kritisch zu sein als Journalist in diesem Land, um Ärge...

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