Die vierte Generation

Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende schwindet die Zahl der Shoa-Überlebenden, die das Erlittene noch selbst bezeugen können. Die Schulen müssen sich dieser Herausforderung stellen - in Deutschland, aber auch in Israel.

  • Von Thomas Klatt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Eine deutsch-israelische Schülergruppe steht in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen an der ehemaligen Station Z, dort wo heute noch die Verbrennungsöfen stehen. Auch wenn das nordöstlich von Berlin gelegene KZ anders als etwa Auschwitz kein reines Vernichtungslager war, so sind auch hier die Emotionen groß. Blumen werden niedergelegt, Gebete gesprochen, es fließen Tränen.

Der Leiter der Gedenkstätte Sachsenhausen, Günther Morsch, betont, wie wichtig es ist, dass unter den jährlich rund 600 000 Besuchern besonders viele Schüler sind. Pädagogen sprechen von der mittlerweile vierten Generation, die - anders als ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern - keine direkten biografischen Bezüge mehr zu der NS-Zeit hat. Aber er weiß auch um die Gefahren des authentischen Ortes. Denn Weinen bildet nicht, sagt er. Die Gefahr, von Gefühlen überwältigt zu werden, lauere hier an jeder Ecke. »Gehen Sie in die jüdische Baracke, in die Leichenkeller,...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 861 Wörter (5763 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.