Alexander Ludewig 23.01.2016 / Sport

Von der Frittenbude auf die schwarze Liste

Neun Jahre lang geheim: Fußballfans werden willkürlich von der Hamburger Polizei in einer Gewaltdatei erfasst

2170 Fußballfans sind in der Datei »Gruppen- und Szenegewalt« von der Hamburger Polizei gespeichert. Überraschend ist es nicht und dennoch: Vor allem weil dies jahrelang geheim geschah, zweifeln viele an deren Rechtmäßigkeit.

Eine wirkliche Überraschung war es nicht. Geahnt hatten viele Hamburger Fußballfans, dass auch sie von der Polizei in einer eigenen Datei erfasst werden. Geahnt hatte es auch Christiane Schneider. Die 67-Jährige ist Vizepräsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft und Landessprecherin der Linkspartei. Und so stellte Schneider am 4. Januar eine Schriftliche Kleine Anfrage mit dem Inhalt: »Führen auch in Hamburg Szenekundige Beamte in der Fußballfanszene eine Personendatenbank?« Die Antwort des Senats ließ nicht allzu lange auf sich warten: »Ja. Die Datei Gruppen- und Szenegewalt besteht seit dem 1. Juni 2006.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: