Mutterschutz-Ministerin

Manuela Schwesig legt eine Babypause ein und sieht sich dabei als Vorbild

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Viel Zuspruch hat Manuela Schwesig zuletzt in der SPD erfahren, als sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ihrer Agenda erklärt hat. Nun geht die Familienministerin selbst in den Mutterschutz.

Zweimal stand Manuela Schwesig in dieser Woche in der Schlagzeilen: Am Dienstag stellte die Sozialdemokratin als Familienministerin ein von der Bundesregierung initiiertes Patengrogramm für Flüchtlinge vor. Tags darauf stand sie zwar nicht selbst im Rampenlicht, sondern war Adressatin der Forderungen von mehreren Verbänden nach einem Kita-Qualitätsgesetz. Den Organisationen geht es vor allem darum, mehr Erzieherinnen und Erzieher in die Einrichtungen zu bekommen. Schwesig würde auch gerne die Standards in den Kitas anheben, doch ist es ihr bislang nicht gelungen, dies in der Großen Koalition durchzusetzen, weil das Vorhaben mehrere Milliarden Euro kosten würde und damit zu teuer wäre.

Diese Woche wirft ein Schlaglicht auf die zweijährige Amtszeit Schwesigs als Familienministerin im Kabinett Merkel. Sie ist zwar engagiert, kann sich aber bei wichtigen Themen oft nicht durchsetzen, was mitunter an ihrem Ressort liegt, das einen verg...


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