Vier Millionen Menschen ohne Hilfe in Jemen

NGOs berichten von Angriffen auf Krankenhäuser: »Kriegsführende Parteien erkennen geschützten Status von Krankenhäusern nicht an«

Vier Millionen Menschen können in Jemen nicht von Hilfsorganisationen erreicht werden. 200.000 Menschen sind in der seit Monaten belagerten Stadt Tais von der restlichen Welt abgeschnitten und warten auf Hilfe.

Berlin. Die Vereinten Nationen haben unbehinderten Zugang von Hilfsorganisationen zu Millionen notleidenden Zivilisten im Bürgerkriegsland Jemen gefordert. Insgesamt können die Helfer derzeit etwa vier von elf Millionen bedürftiger Menschen landesweit nicht erreichen, sagte der UN-Nothilfekoordinator für Jemen, Jamie McGoldrick, der »Süddeutschen Zeitung«.

Nach einem Besuch in dem seit Monaten belagerten Tais, der drittgrößten Stadt des Landes, äußerte er die Hoffnung, dass die Konflikt-Parteien die Neutralität der UN und anderer Hilfsorganisation anerkennen und es gelinge, einen entsprechenden Mechanismus zu etablieren. Tais ist seit Monaten umkämpft zwischen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition und den aufständischen Huthi-Milizen. Etwa 200.000 Menschen sind dort eingekesselt und von Hilfslieferungen abgeschnitten.

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