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Christoph Ruf 25.01.2016 / Sonntagsschuss

Fußball und der Rest der schlechten Welt

Der Protest gegen die Widerwärtigkeiten des Fußball-Business endet meist da, wo er generell in der linken Szene endet: Vor der eigenen WG-Tür

So eine Winterpause hat auch ihr Gutes, das steht mal fest. Auch dieses Jahr fanden wieder jede Menge Kongresse statt, bei denen sich alle treffen, die ansonsten in den langen kalten Wochen zwischen dem 17. und dem 18. Spieltag auf ganz komische Gedanken kommen würden. Ich war in Nürnberg, wo sich die »Akademie für Fußballkultur« eine Agenda gegeben hatte, die nicht weniger als das Große und Ganze im Blick hatte: »Fußball und Menschenrechte«. Nicht, dass es um die Menschenrechte im Sport schlechter bestellt wäre als in anderen gesellschaftlichen Bereichen. FIFA-Potentaten vergeben ihre Turniere eben nach denselben Kriterien, die die verministerialbeamteten Vollzugsorgane der deutschen Rüstungsindustrie beim Thema Waffenexport anwenden. Und die großen Sportartikler lassen ihre Klamotten nach den gleichen Kriterien fertigen wie andere Modelabel auch. Erst wenn das Teil 20 Mal so teuer verkauft wird, wie es produziert wurde, herrscht beim Shareholder Zufriedenheit.

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Über diesen Blog

Sonntagsschuss

Spiele, die 90 Minuten dauern. Und die doch 0:0 enden. Spieler, die zehn Minuten reden. Und die dennoch nichts sagen. Na klar, all das gehört zum Fußball. Und doch passiert jedes Wochenende auf und neben dem Platz vieles, das nachklingt, ohne Widerhall zu finden. Ein Skandal erster Güte, dem wir mit dem „Sonntagsschuss" begegnen wollen. Mal frech, mal nachdenklich, mal witzig. Und wenn wir treffen: dann voll in den Winkel.
 

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  • Christoph Ruf

    Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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