Alexander Ludewig 27.01.2016 / Sport

Zum Scheitern verurteilt

Der HSV Hamburg war Handballmeister und Champions-League-Sieger. Er spielt nicht mehr

Die Geschichte in Hamburg begann schon nicht gut. Dann gewann der HSV fast alle wichtigen Handballtitel. Aber: Es waren Siege auf Pump. Konzeptlos setzte der Klub allein auf das Geld seines Mäzens. Nun ist er am Ende.

Die Geschichte begann schon nicht gut. Im Jahr 2002 zog der Handball Sport Verein Hamburg in die Hansestadt. Gegründet wurde er 1999 als HSV Lübeck und spielte als SG VfL Bad Schwartau-Lübeck in der Bundesliga. Nach nur etwas mehr als zwei Jahren in der Elbmetropole drohte dem Klub die erste Insolvenz. Geschäftsführer Winfried Klimek wurde Ende 2004 verhaftet und acht Monate später wegen Betrugs und Untreue zu fünf Jahren Haft verurteilt. Klimek hielt durch seine 90-prozentige Beteiligung an der Omni Sport GmbH & Co. KG, der damaligen Betreibergesellschaft des HSV Hamburg, die Mehrheit am Klub. Der Retter in höchster finanzieller Not war vor elf Jahren Andreas Rudolph - er blieb es bis zuletzt. Jetzt aber wollte er nicht mehr helfen. Nach 13 Jahren in Hamburg ist der HSV am Ende.

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