Sebastian Bähr und Martin Kröger 27.01.2016 / Berlin / Brandenburg

Behörde: Fall von totem Flüchtling nirgendwo bestätigt

Vorwurf von Bündnis »Moabit hilft«: 24-Jähriger nach tagelangem Warten in der Kälte gestorben / Polizei, Feuerwehr und Sozialsenator: Haben keine Hinweise

Berlin. Die katastrophalen Umstände für Geflüchtete vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) haben womöglich ein erstes Todesopfer gefordert. Ein 24 Jahre alter Flüchtling in Berlin ist nach Angaben des Bündnisses »Moabit hilft« in der Nacht zum Mittwoch gestorben. Das bestätigte die Sprecherin der Willkommensinitiative, Diana Henniges, dem »neuen deutschland«. Zuvor habe der Mann tagelang vor dem LAGeSo angestanden. Ein Helfer habe den stark fiebernden Mann am Dienstagabend zu sich nach Hause genommen, so die Sprecherin des Bündnisses. Wegen seines schlechten Zustandes sei der Mann von einem Krankenwagen abgeholt worden. Auf dem Weg habe er einen Herzstillstand erlitten - im Krankenhaus habe nur noch der Tod festgestellt werden können. Damit bestätigte sich auch eine frühere Meldung einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin.

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