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Cizre: 28 Verletzte ohne jede Hilfe

Türkische Behörden verhindern laut Opposition Bergung der Menschen

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Istanbul. In der umkämpften südosttürkischen Stadt Cizre sind nach Oppositionsangaben 28 Verletzte ohne Zugang zu medizinischer Hilfe im Keller eines Hauses eingeschlossen. »Die Behörden lassen keine Krankenwagen zu dem Gebäude, um die Verletzten zu bergen«, sagte der Abgeordnete der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP, Faysal Sariyildiz, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch am Telefon. Aus eigener Kraft könnten die Verletzten jedoch nicht heraus. Fünf Menschen seien ihren Verletzungen erlegen. Nach HDP-Angaben handelt es sich um Zivilisten, die schon seit mindestens vier Tagen in dem Keller ausharrten. Teile des Gebäudes seien inzwischen eingestürzt.

Derweil will Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) die Türkei zu einem sicheren Herkunftsland für Flüchtlinge erklären lassen. Er schließt sich damit einem Vorschlag der EU-Kommission an. Die LINKE-Politikerin Sevim Dagdelen nannte dies mit Verweis auf die Menschenrechtslage in der Türkei »verheerend und zynisch«. Agenturen/nd Seite 4

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